Karte
Und das habe ich heute Morgen vor mich hin gesungen, im Regen... könnt Ihr Euch auch anhören - ok, nicht von mir sondern von Simon&Garfunkel (oben, das Link, das wäre dann auch das Gedicht des Tages, und das letzte Gedicht der Reise)
Die genaue Stelle, an der die Beiden zusammenfließen, war heute nicht zugänglich. Eine einzige riesige Baustelle.
Jetzt also noch ein paar Kilometer der Donau entlang. Oder genauer gesagt, auf den aufwendigsten Flach-Serpentinen dieser Reise durch das Donautal. Die Strecke bin ich schon x-mal gefahren, und jedes Mal wundere ich mich auf´s Neue über die "fantasievolle" Streckenführung. Aber, das muss ich auch zugeben, jedesmal ist die Ausschilderung besser und dieses Mal wurde der Weg auch nur 2x kurz in den Hang geschickt.
Um 11:00 kurz vor Geisingen, hole ich meine letzte 11:00 Uhr Banane unter einem großen Baum, im Trockenen heraus. Und siehe da! Es hört auf zu regnen. Ich kann es kaum glauben, soll ich wirklich, kann ich es wagen? Was soll´s runter mit meiner mobilen Sauna!
Tatsächlich kann ich den Anstieg über den Berg ohne Regenklamotten beginnen! Super!
Und dann geht es hinunter nach Engen!
Gee, it´s good to be back home...!
Kurz vor 12:00 bin ich in der Vorstadt. Meine Mittagspause, mache ich im Sessel am Fenster.
Da muss ich doch auf der letzten Etappe dieser Reise noch einmal fast das ganze Regengeraffel zusammensuchen! Es pieselt, es nieselt, mal kräftig, mal weniger, aber die ganze Zeit. Es ist nicht schlimm, es ist nicht besonders kalt, unter dem Poncho wird es bald feuchtwarm!
Aber der Gedanke, dass ich in meiner mobilen Sauna zum Hegaublick hochradeln muss, ist weniger erheiternd.
Aber erst einmal Donaueschingen.
Ich bin wieder an der Donau, wie an Tag Eins.
Aber erst einmal an der Brigach
Jetzt also noch ein paar Kilometer der Donau entlang. Oder genauer gesagt, auf den aufwendigsten Flach-Serpentinen dieser Reise durch das Donautal. Die Strecke bin ich schon x-mal gefahren, und jedes Mal wundere ich mich auf´s Neue über die "fantasievolle" Streckenführung. Aber, das muss ich auch zugeben, jedesmal ist die Ausschilderung besser und dieses Mal wurde der Weg auch nur 2x kurz in den Hang geschickt.
Um 11:00 kurz vor Geisingen, hole ich meine letzte 11:00 Uhr Banane unter einem großen Baum, im Trockenen heraus. Und siehe da! Es hört auf zu regnen. Ich kann es kaum glauben, soll ich wirklich, kann ich es wagen? Was soll´s runter mit meiner mobilen Sauna!
Tatsächlich kann ich den Anstieg über den Berg ohne Regenklamotten beginnen! Super!
Und dann geht es hinunter nach Engen!
Gee, it´s good to be back home...!
Kurz vor 12:00 bin ich in der Vorstadt. Meine Mittagspause, mache ich im Sessel am Fenster.
Und mein Fazit?
Ein krumpelige Kartoffel ist es geworden. Aber der Kringel ist geschlossen. 31 Tage, einen Monat war ich unterwegs. 1.648 km sind es geworden. Außer im Saarland sind wir in allen südlichen Bundesländern gewesen.
An 8 Flüssen entlang (Brigach und Breg, lassen wir mal weg, da bin ich ja nur über 2 Brücken gefahren)
Donau, Altmühl, Main-Donau-Kanal, Regnitz, Main, Rhein, Neckar, Rems, Fils 2x ,
Flussabwärts, Donau, Regnitz, Main, Fils 1x
Flussaufwärts, Altmühl, Rhein, Neckar, Rems und Fils 1x
An 8 Flüssen entlang (Brigach und Breg, lassen wir mal weg, da bin ich ja nur über 2 Brücken gefahren)
Donau, Altmühl, Main-Donau-Kanal, Regnitz, Main, Rhein, Neckar, Rems, Fils 2x ,
Flussabwärts, Donau, Regnitz, Main, Fils 1x
Flussaufwärts, Altmühl, Rhein, Neckar, Rems und Fils 1x
Den Main-Donau-Kanal, logischerweise, halb/halb.
Wettermäßig hatten wir unglaubliches Glück. Bis auf den 2. und den letzten Tag sind wir fast immer trocken an unserem Tagesziel angekommen. Richtig heiß war es eigentlich nie. Ideales Radfahrwetter!
Ein Flüsse-Ranking ist für mich kaum möglich. Jeder Streckenabschnitt hatte seinen eigenen Reiz. Die "Weltenburg" und der 2.Donaudurchbruch, das ist natürlich ein Highlight erster Güte.
Aber auch die "Scheitelhaltung", die 17 km, auf der wir entlang des Kanals auf über 400m Höhe die Fränkische Alb gekreuzt,und die Europäische Wasserscheide zum zweiten Mal überquerten, war etwas ganz besonderes. Unter uns immer wieder Dörfer, Straßen, Felder.
Dann der Main, der uns am längsten begleitet hat, mit seinen tollen Städten, aber auch Burgen, Schlössern, Wäldern. Da gab e auch ein paar "Durststrecken, hinter Würzburg hat der Main sich dann wieder "angestrengt".
Der Rhein, war ja nur 2 Tage unser Begleiter.
Der Neckar hat auch sehr unterschiedliche Abschnitte. Grandios, der Anfang von Heidelberg nach Neckargerach. Um Stuttgart herum habe ich etwas geschummelt.
Die Rems war mir lieber.
Der Filsradweg, sorry, auch wenn das meine 1.Heimat war, belegt auf dem Flüsse-Ranking, leider den letzten Platz. Aber das habe ich schon vorher geahnt.
Kulinarisch betrachtet, bot die Reise jetzt keine gewaltigen Überraschungen.
Aber ich mag es ja deftig, und nach einem langen Tag, darf man schließlich auch "zulangen".
In Bayern, die Knödel,
In Franken, die Wischdla
Am Main, die Pfifferlinge,
Im Schwabenland, der "Gemischde Broda", Läberkäs, Linsa ond Soitawirschdla,
alles wie es sich gehört und wie ich das mag.
Und zur Abwechslung mal zwischendrin zum Griechen, zum Italiener oder zum Chinesen. Und natürlich die Tahin und die Paella, bei Freunden.
Spaghetti sind die Lieblingsspeise des Radlers - nicht nur auf der Tour de France, die gab es natürlich auch, in jeder Variante.
Wenn, für Friederike, der Main das Weinland mit Pfiff war, so habe ich das vom Frankenland, das Bier betreffend erwartet. Auch wenn sich fast Alle beim Stichwort Bamberger Rauchbier, geschüttelt haben - mir hat es geschmeckt (zumindest das Zweite).
Was wir gesehen, erlebt und gelernt haben, so war diese Reise wie alle Anderen ein wunderbarer bunter Strauß. Dass es so viele Gedichte wurden, die sich am Wegesrand anboten, hat mich dann selbst überrascht.
Der gute alte Friedrich, das war am Neckar klar, wurde dann doch mit der Zeit etwas "ermüdend". Und die 4 Ausstellungen zum Jubeljahr, haben letztendlich deutlich gemacht, dass es eigentlich unmöglich ist "Flachware" wie Gedichte in den "Raum" zu stellen. Am kreativsten ist für mich Marbach damit umgegangen. Das wurde nicht mühsam, selbst nach einem langen Tag auf dem Rad nicht.
Was fällt mir heute sonst noch zur Reise ein?
Die ersten 3 Wochen mit Friederike zusammen waren wunderschön. Wir werden von Reise zu Reise immer mehr zum Radtour-Tream-Team. Aber auch die letzten 10 Tage, so alleine durch die Welt zu kutschieren, haben ihren eigenen Reiz gehabt.
2 Reifenpannen, eine bei Friederike, eine bei mir, einmal neue Bremsklötze, das ist eigentlich überdurchschnittlich viel, wenn ich die vergangenen Reisen betrachte. Da kommen wir nur in England auf mehr.
Nach dieser Reise werden außerdem 2 neue Mäntel fällig, die sind komplett abgefahren . Und eine neue Hose!!
Der Hintern ist durch! Also der von der Hose, meiner könnte gemütlich weiter radeln!
Meine Beine sind heute allerdings froh, dass wir Morgen nicht wieder aufs Rad müssen. Ich glaube, nach der Unterwassermassage im Solemar, haben die gedacht, dass gestern schon Schicht im Schacht sei. Da hatten sie sich verschätzt!
Ich hoffe, dass wir im kommenden Jahr auf die 9.Tour können. Bleibt gesund. Und schaut nächstes Jahr wieder in den Blog, wenn es dann hoffentlich heißen kann "Deux Mers a Deux"
Wettermäßig hatten wir unglaubliches Glück. Bis auf den 2. und den letzten Tag sind wir fast immer trocken an unserem Tagesziel angekommen. Richtig heiß war es eigentlich nie. Ideales Radfahrwetter!
Ein Flüsse-Ranking ist für mich kaum möglich. Jeder Streckenabschnitt hatte seinen eigenen Reiz. Die "Weltenburg" und der 2.Donaudurchbruch, das ist natürlich ein Highlight erster Güte.
Aber auch die "Scheitelhaltung", die 17 km, auf der wir entlang des Kanals auf über 400m Höhe die Fränkische Alb gekreuzt,und die Europäische Wasserscheide zum zweiten Mal überquerten, war etwas ganz besonderes. Unter uns immer wieder Dörfer, Straßen, Felder.
Dann der Main, der uns am längsten begleitet hat, mit seinen tollen Städten, aber auch Burgen, Schlössern, Wäldern. Da gab e auch ein paar "Durststrecken, hinter Würzburg hat der Main sich dann wieder "angestrengt".
Der Rhein, war ja nur 2 Tage unser Begleiter.
Der Neckar hat auch sehr unterschiedliche Abschnitte. Grandios, der Anfang von Heidelberg nach Neckargerach. Um Stuttgart herum habe ich etwas geschummelt.
Die Rems war mir lieber.
Der Filsradweg, sorry, auch wenn das meine 1.Heimat war, belegt auf dem Flüsse-Ranking, leider den letzten Platz. Aber das habe ich schon vorher geahnt.
Kulinarisch betrachtet, bot die Reise jetzt keine gewaltigen Überraschungen.
Aber ich mag es ja deftig, und nach einem langen Tag, darf man schließlich auch "zulangen".
In Bayern, die Knödel,
In Franken, die Wischdla
Am Main, die Pfifferlinge,
Im Schwabenland, der "Gemischde Broda", Läberkäs, Linsa ond Soitawirschdla,
alles wie es sich gehört und wie ich das mag.
Und zur Abwechslung mal zwischendrin zum Griechen, zum Italiener oder zum Chinesen. Und natürlich die Tahin und die Paella, bei Freunden.
Spaghetti sind die Lieblingsspeise des Radlers - nicht nur auf der Tour de France, die gab es natürlich auch, in jeder Variante.
Wenn, für Friederike, der Main das Weinland mit Pfiff war, so habe ich das vom Frankenland, das Bier betreffend erwartet. Auch wenn sich fast Alle beim Stichwort Bamberger Rauchbier, geschüttelt haben - mir hat es geschmeckt (zumindest das Zweite).
Was wir gesehen, erlebt und gelernt haben, so war diese Reise wie alle Anderen ein wunderbarer bunter Strauß. Dass es so viele Gedichte wurden, die sich am Wegesrand anboten, hat mich dann selbst überrascht.
Der gute alte Friedrich, das war am Neckar klar, wurde dann doch mit der Zeit etwas "ermüdend". Und die 4 Ausstellungen zum Jubeljahr, haben letztendlich deutlich gemacht, dass es eigentlich unmöglich ist "Flachware" wie Gedichte in den "Raum" zu stellen. Am kreativsten ist für mich Marbach damit umgegangen. Das wurde nicht mühsam, selbst nach einem langen Tag auf dem Rad nicht.
Was fällt mir heute sonst noch zur Reise ein?
Die ersten 3 Wochen mit Friederike zusammen waren wunderschön. Wir werden von Reise zu Reise immer mehr zum Radtour-Tream-Team. Aber auch die letzten 10 Tage, so alleine durch die Welt zu kutschieren, haben ihren eigenen Reiz gehabt.
2 Reifenpannen, eine bei Friederike, eine bei mir, einmal neue Bremsklötze, das ist eigentlich überdurchschnittlich viel, wenn ich die vergangenen Reisen betrachte. Da kommen wir nur in England auf mehr.
Nach dieser Reise werden außerdem 2 neue Mäntel fällig, die sind komplett abgefahren . Und eine neue Hose!!
Der Hintern ist durch! Also der von der Hose, meiner könnte gemütlich weiter radeln!
Meine Beine sind heute allerdings froh, dass wir Morgen nicht wieder aufs Rad müssen. Ich glaube, nach der Unterwassermassage im Solemar, haben die gedacht, dass gestern schon Schicht im Schacht sei. Da hatten sie sich verschätzt!
Ich hoffe, dass wir im kommenden Jahr auf die 9.Tour können. Bleibt gesund. Und schaut nächstes Jahr wieder in den Blog, wenn es dann hoffentlich heißen kann "Deux Mers a Deux"
Wie komme ich jetzt zu einem passenden Smiley? Dann muss es halt so gehen: Es war wie immer interessant und schön zu lesen und zu gucken!
AntwortenLöschenUnd man lernt ja auch immer was dazu :)
LG
Margit
Danke, liebe Margit!
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