Der letzte gemeinsame Tag. Schade.
Das Hotel Boos erweist sich heute Morgen als eine Schatzkammer!!
Was wir gestern gar nicht so richtig mitbekommen haben, das Hotel Boos ist eine ultraschräge Veranstaltung. Der Alte Herr war gestern schon eine eher nervige Plaudertasche, aber dass er das ganze Hotel in einen Nibelungen-Erlebnispark gestaltet hat, das ist uns erst heute Morgen beim Frühstück aufgefallen. In einer Vitrine, der Nibelungenschatz, dann das Bergwerk von Alberich,
Unten rechts kann man erkennen, dass noch eine Eisenbahn durch die Nibelungenwunderwelt fährt. Die Fenster des Frühstücksraumes sind von Boos Senior selbst als Tiffany Fenster gestaltet worden. An manchen hat er 2 Jahre gearbeitet. Beachtliche Leistung.
Boos Senior ist ein kompletter Mittelalterfreak, und wer immer in den Frühstücksraum kommt, muss aufpassen, dass er nicht zu großes Interesse zeigt, sonst ist er verloren.
Was mich wirklich interessiert hätte zu erfahren, das habe ich mich leider nicht getraut zu fragen. Ein Bilderrahmen war voll mit Zeitungsausschnitten, u.a. auch aus der BILD-Zeitung, in der über einen Mann berichtet wird, der mit einem Schwert auf einen Polizisten losgegangen ist, und der in die Psychiatrie eingewiesen wurde.
Harter Tobak, ist Herr Boos der Mann mit dem Schwert? Die Bilder legen das nahe, aber warum ist er so stolz darauf, dass er die Artikel im Frühstücksraum ausstellt? GOOGLE konnte mir heute Abend nicht weiterhelfen, - was den Wormser Mann mit dem Schwert betrifft, vielleicht kriege ich ja noch was raus.
Die Nibelungen haben uns auch auf der Rausfahrt aus Worms nicht losgelassen. Die Nibelungenbrücke, ist so was von schräg!
Disneyworld pur. Aber Friederike war sauer, dass, wir nicht durch das Tor fahren durften. Die Radspur ging über die neue Brücke daneben, tough luck!!
Es war heute eine verrückte Strecke. Worms, Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg! Dass diese Städte auf einer gemütlichen Tagesstrecke liegen - und auch noch größtenteils im Grünen, das hätte ich nicht erwartet.
Den ganzen Tag in Ufernähe.
Mal mit eine kleine Fähre
Der Fährmann hat eine Waldhof-Mannheim-Flagge gehisst und eine Jugendmannschaft in seiner Kabine. Er hat nichts mit Fußball am Hut, ist aber Stolz wie Bolle, dass sein Sohn in der U11 Auswahl spielt. "Art" - muss man sich merken, vielleicht spielt er ja mal in der Nationalmannschaft.
Friederikes letzte 11 Uhr Banane auf dieser Reise. UND im Hintergrund, die Mündung des Neckars in den Rhein, moment Mal
Und auf der rechten Seite natürlich der Petrochemische Komplex von Ludwigshafen.
Aber das war heute wirklich harmlos. Die Strecke, die ich auf der Rheinroute vor 2 Jahren gefahren bin, war wirklich Geisterbahn.
Nachdem sich der Rhein badetechnisch verweigert hatte, ist Friederike heute etwas angespannt. Schließlich ist es ihr letzter Reisetag.
Ladenburg, sehr idyllisch - aber badetechnisch anscheinend unbefriedigend!
Ok, soll Friederike ihre Eindrücke vom letzten gemeinsamen Radeltag schildern!
Ja ich zeig gerne das Foto von meiner tollen Badestelle im Neckar bei der Schleuse Dossenheim:
Der Neckar ist ein guter Badefluss, wenig Strömung, nicht kalt, und die Stelle war perfekt. Außer mir nur ein paar Paddler und Kanus, die in der leichten Strömung super vorwärts kommen. So wie ich auch!
Und kurz darauf, nach einem wunderbar "grünen" und schönen Radtag kam, quasi unbemerkt Heidelberg,
der Schocker, so viele Leute, ein fürchterliches Gedrängel. Sind wir menschenscheu geworden? Oder haben wir eine Hygiene Zwangsstörung entwickelt? Und sind jetzt plötzlich all die Touristen zurückgekommen? Also es gibt noch keine Gruppenreisen und Führungen, aber es gibt Junggesellen Abschiede, Sauftouren mit Bierfässchen, Cliquen, die sich zur Begrüßung umarmen, tja.
Aber wo wir schonmal hier sind, fahren wir natürlich auch zum Schloss hoch. Nein, nicht mit den Rädern, sondern wie alle Touristen mit der Bahn.
Und dann geht's wieder ins Gewühle:
Der Neckar ist wunderschön, gerne würde ich noch weiter mitradeln:
Und kurz darauf, nach einem wunderbar "grünen" und schönen Radtag kam, quasi unbemerkt Heidelberg,
der Schocker, so viele Leute, ein fürchterliches Gedrängel. Sind wir menschenscheu geworden? Oder haben wir eine Hygiene Zwangsstörung entwickelt? Und sind jetzt plötzlich all die Touristen zurückgekommen? Also es gibt noch keine Gruppenreisen und Führungen, aber es gibt Junggesellen Abschiede, Sauftouren mit Bierfässchen, Cliquen, die sich zur Begrüßung umarmen, tja.
Aber wo wir schonmal hier sind, fahren wir natürlich auch zum Schloss hoch. Nein, nicht mit den Rädern, sondern wie alle Touristen mit der Bahn.
Und dann geht's wieder ins Gewühle:
Der Neckar ist wunderschön, gerne würde ich noch weiter mitradeln:
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