die Karte
Unser Hotel in Worm ist einfach, aber es hat einen sehr netten Patio, wo ich jetzt sitze und nach einem üppigen Essen und gutem Riesling versuche noch etwas vernünftiges zu schreiben. Der Tag heute war recht anstrengend, es waren mal wieder 72 km.
Schon das Frühstück mussten wir uns hart erkämpfen, also erradeln.
Wir waren bei Peter und Anne eingeladen, "alte" Freunde aus Studienzeiten. Haben wir nicht mal sogar einen Babypflege- und -badekurs zusammen gemacht? Lange ist's her und es war sehr schön, dass wir uns mal wieder gesehen haben, dass ihr so spontan auch Zeit gehabt habt.
Unser Navi schickte uns vom Hotel in Mainz erst einmal den Römerwall hinauf, puh, und das ohne Kaffee, aber oben war es dann eine sehr schöne Strecke und wie gesagt, es hat sich gelohnt:
10 Punkte für's Frühstück, dankeschön und bis bald!
Dann sind wir ein bisschen herum gegurkt, Albert wollte uns wie immer auf die Direttissima nach Worms schicken, aber nicht mit uns! Wir haben uns zum Rhein durchgefragt und sind sogar ein kleines Stück alte Bahnstrecke gefahren, das war von Bodenheim nach Nackheim. Alte Bahnstrecken sind meine Lieblingsstrecken.
Dann ging es weiter zwischen Weinbergen und Rhein oder Altrhein:
Immer Parallel: Wasser, Bahn, Straße, Radweg, Weinberge. manchmal dazwischen noch eine kleine Straße und wenn alles zu eng wird, müssen die Radler halt ein bisschen höher in die Weinberge fahren. Da freuen wir uns!
Immer mal wieder kommt man auch direkt an den Rhein, dann gibt es wunderschöne Ausblicke auf diesen breiten Strom.
Leider keine Badestellen, das Wasser hat sehr viel Strömung und Manne weigert sich kategorisch nochmal zurückzufahren und mich in Mainz wieder abzuholen.
Aber der Rhein hat auch anderes zu bieten: hier wird ein Kirchenmodell transportiert, soll's nach Mainz?
Unser Hotel in Worm ist einfach, aber es hat einen sehr netten Patio, wo ich jetzt sitze und nach einem üppigen Essen und gutem Riesling versuche noch etwas vernünftiges zu schreiben. Der Tag heute war recht anstrengend, es waren mal wieder 72 km.
Schon das Frühstück mussten wir uns hart erkämpfen, also erradeln.
Wir waren bei Peter und Anne eingeladen, "alte" Freunde aus Studienzeiten. Haben wir nicht mal sogar einen Babypflege- und -badekurs zusammen gemacht? Lange ist's her und es war sehr schön, dass wir uns mal wieder gesehen haben, dass ihr so spontan auch Zeit gehabt habt.
Unser Navi schickte uns vom Hotel in Mainz erst einmal den Römerwall hinauf, puh, und das ohne Kaffee, aber oben war es dann eine sehr schöne Strecke und wie gesagt, es hat sich gelohnt:
10 Punkte für's Frühstück, dankeschön und bis bald!
Dann sind wir ein bisschen herum gegurkt, Albert wollte uns wie immer auf die Direttissima nach Worms schicken, aber nicht mit uns! Wir haben uns zum Rhein durchgefragt und sind sogar ein kleines Stück alte Bahnstrecke gefahren, das war von Bodenheim nach Nackheim. Alte Bahnstrecken sind meine Lieblingsstrecken.
Dann ging es weiter zwischen Weinbergen und Rhein oder Altrhein:
Immer Parallel: Wasser, Bahn, Straße, Radweg, Weinberge. manchmal dazwischen noch eine kleine Straße und wenn alles zu eng wird, müssen die Radler halt ein bisschen höher in die Weinberge fahren. Da freuen wir uns!
Immer mal wieder kommt man auch direkt an den Rhein, dann gibt es wunderschöne Ausblicke auf diesen breiten Strom.
Leider keine Badestellen, das Wasser hat sehr viel Strömung und Manne weigert sich kategorisch nochmal zurückzufahren und mich in Mainz wieder abzuholen.
Aber der Rhein hat auch anderes zu bieten: hier wird ein Kirchenmodell transportiert, soll's nach Mainz?
Jetzt will der Manne auch noch was erzählen:
Will er ?
Pfälzer Saumagen und Leberkloß! Das musste ich einfach mal probieren. Aber eine Herausforderung.Was wohl die Gäste aus Aller Welt gedacht haben, als sie von Kohl selig, den Saumagen in Oggersheim vorgesetzt bekommen haben? Andererseits, warum nicht!
Also gut zu Worms:
Haben sie ganz geschickt gemacht, sich als Nibelungenstadt zu stilisieren. Über Drachen, Rheintöchter und Bruni, Gunter und Krimhild stolpert man in Worms all "paar Meter".
Schon in unserem Hotel wirft olle Hagen den Schatz in den Rhein. Und später an der Rheinpromenade noch einmal in Groß
Die Nibelungenvermarktung ist dieses Jahr allerdings ins Stocken geraten. Die Nibelungenfestpiele fallen dieses Jahr aus. Das ist wohl der Grund, warum wir um diese Zeit überhaut ein Zimmer im Innenstadtbereich bekommen haben.
Für mich ist Worms eigentlich hauptsächlich wegen des Doms besuchenswert.
Es ist einfach ein unglaublich beeindruckender Bau.
Und jedes Mal gibt es etwas Neues zu entdecken.
Da freut sich ein Löwe gewaltig auf sein Mittagsmahl,
Und Bär und Erdferkel sind eindeutig Freunde fürs Leben.
Dann ist da noch der "Da steh´ ich, ich kann nicht anders... Luther"
Zugegebenermaßen, einer der großen historischen "Augenblicke" - aber eben ein Augenblick, zu dem es keinen genauen Ort mehr gibt. Die "großen Schuhe" sind ein etwas hilfloser Versuch dem Historischen Ereignis eine Ort zu geben, zu dem der Tourist hinpilgern kann, sofern der Protestant überhaupt pilgern will.
Aber sonst, ist Worms einfach eine ziemlich uninteressante Fußgängerzone, wie viele andere auch, die Biergärten unten am Rhein sind d i e Alternative.
Und jetzt ist Feierabend. Dazu passt mein Lieblingsbild von heute:
Und Morgen wird tatsächlich zum ersten mal am Neckar gegrast und heute schon am Rhein.
Bald gras'
ich am Neckar,
bald gras' ich am Rhein;
bald hab' ich ein Schätzel,
bald bin ich allein.
bald gras' ich am Rhein;
bald hab' ich ein Schätzel,
bald bin ich allein.
Was hilft
mir das Grasen,
denn d'Sichel nicht schneid't;
was hilft mir das Schätzel,
wenn's bei mir nicht bleibt.
denn d'Sichel nicht schneid't;
was hilft mir das Schätzel,
wenn's bei mir nicht bleibt.
Und soll ich
denn grasen,
am Neckar, am Rhein;
so werf' ich mein schönes
Goldringlein hinein.
am Neckar, am Rhein;
so werf' ich mein schönes
Goldringlein hinein.
Es fließet
im Neckar,
es fließet im Rhein;
soll schwimmen hinunter
ins tiefe Meer 'nein.
es fließet im Rhein;
soll schwimmen hinunter
ins tiefe Meer 'nein.
Und schwimmt
das Goldringlein,
so frißt es ein Fisch;
das Fischlein soll kommen
auf'n König sein' Tisch.
so frißt es ein Fisch;
das Fischlein soll kommen
auf'n König sein' Tisch.
Der König
tut fragen:
wem's Ringlein soll sein;
da tut mein Schatz sagen:
s' Ringlein g'hört mein.
wem's Ringlein soll sein;
da tut mein Schatz sagen:
s' Ringlein g'hört mein.
Mein
Schätzel tut springen,
bergauf und bergein,
tut wiederum bringen,
das Goldringlein fein.
bergauf und bergein,
tut wiederum bringen,
das Goldringlein fein.
Kannst
grasen am Neckar,
kannst grasen am Rhein,
wirf du mir nur immer
dein Ringlein hinein!
kannst grasen am Rhein,
wirf du mir nur immer
dein Ringlein hinein!
"Werr ist es, derr da grrasset am Neckar?" würde Marcel R. seinerseits gefragt haben. "Ist es ein Schaf, ein Esel?"
Nein, das kann nicht sein, er hat ja eine Sichel, und ein Schätzel, - ein Rätsel!
Wir werden dem nachgehen.
Wie im Lied wird mich das "Schätzel" auch nach der morgigen Etappe - allein lassen. Dann muss ich alleine den Neckar abgrasen!
Aber Morgen radeln wir ja noch zusammen nach Heidelberg.
Gehabt´s Euch wohl!
Bis Morgen!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen