Montag, 8. Juni 2020

Nun, doch!

Wir versuchen es einfach mal! Wir werden sehen wie weit wir kommen!

Die diesjährige Radtour war ja schon "eingetütet", da kam....reden wir nicht über  C***  - dazwischen.
Die Reise zwischen zwei Meeren muss auf´s nächste Jahr verschoben werden!

Die 8. Reise des Rentners M mit seiner nun auch "in die Freiheit" entlassene Rentnerin F. soll jetzt innerhalb der deutschen Grenzen ablaufen.

Am 15.Juni, also in einer Woche, soll es losgehen, dann ist die Schafskälte hoffentlich vorbei!!

"Bald gras ich am Neckar, bald gras ich am Rhein,,
bald ist es die Donau, bald ist es der Main!"

So geht das Volkslied natürlich nicht weiter, aber das wäre der Plan!
Eine astreine 4-5 Flüsserundfahrt durch Süddeutschland soll es werden!






Mal schauen! Wie es sich anfühlen wird. Wir sind keine Covid-Rebellen!
Wir werden uns fein an die Regeln halten und hoffen, dass wir trotzdem eine genüssliche Reise unternehmen können. Falls nicht! Dann steigen wir ebend in den Zug und fahren wieder heim.

Wer weiß, vielleicht legen wir uns zum Abstand halten ja noch ein paar Poolnudeln zu!


Es wird auf jeden Fall eine ganz spezielle Reise werden! Ein Land auf Abstand? Oder vielleicht doch schon wieder etwas "offener"?

"Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute Nur herunter und eng schließet der Himmel uns ein. Weder die Berge sind noch aufgegangen des Waldes Gipfel nach Wunsch und leer ruht von Gesange die Luft. Trüb ists heut, es schlummern die Gäng und die Gassen und fast will Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit". (Gang aufs Land, Hölderlin)


Wir werden es versuchen!! Friedrich!! Wir werden der  "trüben" Stimmung und der "bleiernen Zeit" etwas entgegen setzen. Oder wie Du es, schöner aber ein  g a n z  k l e i n  w e n i g  komplizierter ausgedrückt hast:

Darum hoff ich sogar, es werde, wenn das Gewünschte
Wir beginnen und erst unsere Zunge gelöst,
Und gefunden das Wort, und aufgegangen das Herz ist,
Und von trunkener Stirn höher Besinnen entspringt,
Mit der unsern zugleich des Himmels Blüte beginnen,
Und dem offenen Blick offen der Leuchtende sein.


Das, lieber Frieder, ist der Plan!
Als ich vor ein paar Wochen mich daran setzte einen Alternativplan zu stricken, da wurde mir nach und nach klar, das es dieses Mal eine seeehr poetische Reise werden könnte. Zuerst die Donau, dann der Main, dann der Rhein und schließlich der Neckar, - Lauffen, Marbach, Stuttgart, Nürtingen und TÜBINGEN, - wenn das keine 250 Jahre Hölderlin-Geburtstagstour wird! 
Und davor, ein "romantisches" Highlight nach dem Anderen

In den vergangenen Monaten, in den "trüben Tagen" habe ich oft ein Gedicht im Briefkasten gefunden. John hatte die fantastische Idee, in Coronazeiten, Gedichte zu verschenken!!
Wenn Du erlaubst, John, werden wir Deine Idee klauen und Dir und unseren geneigten Lesern, ab und zu ein Gedicht in den Blog legen.


Und jetzt du, Friederike:

Schöne Idee das mit den Gedichten! Aber "grasen"? Müsste es nicht "baden" heißen?

Bald bad ich im Neckar, bald bad ich im Rhein                                                                                      bald ist es die Donau, bald ist es der Main...

ja dann schau'n wir mal! Ich freu mich auf die Tour und auf viele schöne Badestellen an idyllischen Flussufern, auf Biergärten und Weinkeller, kleine Städtchen, entspannte Radwege, leckeres Essen und freundliche Begegnungen. Irgendwie fühlt es sich gemütlich an, diese Radtour und so richtig viel Hölderlin (trunkene Stirn und Himmels Blüte...) braucht's für mich nicht.

2 Kommentare:

  1. Liebes "Bike-Ehepaar",

    ob nun mit viel oder mit wenig Hölderlin... wünsche ich auf jeden Fall eine erlebnis- und ereignisreiche Radreise. Ich bin schon gespannt auf die ersten Berichte.
    Viele Grüße aus Singen

    Norbert Schaible

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    1. Liebe Friederike, lieber Manfred, ich wünsche euch viel Sonnenschein, tolle Begegnungen, schöne Erlebnisse, gutes Essen, keine platten Reifen, gute Koordination, keinen Muskelkater und alles Liebe für eure Tour! Wiebke

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